Ihr Netzwerk aus der Kultur- und Kreativwirtschaft fehlt? Machen Sie mit!

Kreative Deutschland

Gemeinsam prägen wir die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland.

Baden-Württemberg Bayern (2) Berlin (2) Brandenburg Bremen (1) Hamburg
Hessen (1) Mecklenburg-Vorpommern (1) Niedersachsen (2) Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz (3) Saarland (1) Sachsen (3) Sachsen-Anhalt (1) Schleswig-Holstein (1) Thüringen Bundesebene (1)

Mit Padlet erstellt

STELLUNGNAHME: PRÄZISIERUNG DER VERWALTUNGSVEREINBARUNG ZWISCHEN BUND UND LÄNDERN FÜR ZUSCHÜSSE FÜR SOLOSELBSTÄNDIGE UND KLEINSTUNTERNEHMEN

Berlin, 31.03.2020

Mit den Corona Hilfsprogrammen hat die Bundesregierung erste wichtige Maßnahmen auf den Weg gebracht, um die massiven Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft abzumildern. Wir begrüßen, dass die Maßnahmen insbesondere auch die unternehmerische Realität von Soloselbständigen und Kleinstunternehmen adressieren, die für die Kultur- und Kreativwirtschaft strukturprägend sind.

Im Moment findet jedoch die am 29.03.2020 geschlossene Auslegung der Verwaltungsvereinbarung zu diesen Zuschüssen in den einzelnen Ländern im Bezug auf die Betriebsmittel unterschiedliche Anwendung. Für zehntausende Kultur- und Kreativschaffende sowie FreiberuflerInnen aus anderen Branchen sind die Betriebsmittel ihr Kopf, d.h. sie haben keine oder nur sehr geringe Kosten etwa für Miete und Leasing.

Wir fordern die Bundesregierung daher auf:

Wir bitten alle Betroffenen, Förderer und relevanten Netzwerke, diese Pressemitteilung zu teilen.

Zur Stellungnahme (PDF, 43 KB)

MASSNAHMENFORDERUNG FÜR DIE UNTERSTÜTZUNG DER KULTUR- UND KREATIVWIRTSCHAFT

MASSNAHMEN, UM DIE WIRTSCHAFTLICHEN AUSWIRKUNGEN DER CORONA-KRISE FÜR DIE KULTUR- UND KREATIVWIRTSCHAFT ABZUSCHWÄCHEN ODER ZU KOMPENSIEREN

Selbstorganisationen der Kultur- und Kreativwirtschaft und Fördereinrichtungen für diesen Wirtschaftszweig aus ganz Deutschland haben in engem Dialog mit zahlreichen Betroffenen einen Katalog von abgestimmten Maßnahmen erstellt und bitten die jeweils Zuständigen um die Umsetzung dieser Maßnahmen.

Die zugrundeliegende Umfrage zu den Auswirkungen des COVID-19-Virus ist noch bis 31.03.2020 online, eine Wiederholung im Laufe des Monats Mai ist angestrebt.

Wir bitten alle Betroffenen, Förderer und relevanten Netzwerke, diese Pressemitteilung zu teilen.

Zur Zwischenauswertung der Umfrage
Zum Maßnahmekatalog

Auswirkungen COVID-19 (Coronavirus) auf die Kultur- und Kreativwirtschaft

BLITZLICHT +++ Auswirkungen der Ausbreitung des Coronavirus auf Soloselbständige und Klein(st)unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland

Gemeinsame Mitteilung des Bundesverbands KREATIVE DEUTSCHLAND und des Netzwerks der öffentlichen Fördereinrichtungen für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland (PCI – Promoting Creative Industries) vom 19.03.2020

Die Umfrage zu den Auswirkungen des COVID-19-Virus ist noch bis 31.03.2020 online, eine Wiederholung im Laufe des Monats Mai ist angestrebt.

Wir bitten alle Betroffenen und relevanten Netzwerke, diese Pressemitteilung zu teilen.

Zur Pressemitteilung

#dontstopcreativity

Kampagne #dontstopcreativity bundesweit gestartet

Kreative Deutschland startet gemeinsam mit dem Promoting Creative Industries Netzwerk (PCI) die Kampagne #dontstopcreativity.

Die Coronakrise hat massive wirtschaftliche Auswirkungen auf die Kultur- und Kreatviwirtschaft. Kreative Deutschland und die Fördereinrichtung PCI möchten diese Auswirkungen sichtbar machen und konkrete Maßnahmen formulieren. Gleichzeitig macht der Bundesverband Kreative Deutschland auf bestehende und neue Unterstützungsangebote aufmerksam und hat dafür mit dem Netzwerk öffentlicher Fördereinrichtungen für die Kultur- und Kreativwirtschaft PCI (Promoting Creative Industries) die Kampagne #dontstopcreativity auf den Weg gebracht.

Die Kampagne verfolgt drei Ziele:

Und so können Sie die Kampagne unterstützen:

1. Folgen Sie den Social Media Kanälen

Instagram
www.instagram.com/dontstopcreativity

Youtube
www.youtube.com/channel/UCNCnZsvhaBMrmFRz5TBNMkw

Facebook
www.facebook.com/dontstopcreativity

twitter
twitter.com/dontstopcreativ

2. Nutzen Sie den Hashtag #dontstopcreativity, wenn Sie Beispiele, Akteure, gute Ideen, berührende Geschichten, Aktionen oder konkrete Unterstützungsangebote auf ihren Kanälen kommunizieren. Über Reposts erreichen wir gemeinsam noch mehr Reichweite für die Anliegen der Kultur- und Kreativwirtschaft.

3. Fordern Sie Akteure aus Ihrem Netzwerk auf, sich an der Kampagne zu beteiligen.
Eine kurze Anleitung und ein „Workflow“ zur Übermittlung von z.B. Videomaterial ist hier zusammengefasst.
http://bit.ly/hinweise-dontstopcreativity

Die Umfrage zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise auf die Kultur- und Kreativwirtschaft läuft noch bis 31.03.2020, damit durch verlässliches Datenmaterial die Umsatzeinbußen auch gegenüber Politik und Verwaltung prognostizieren werden können. Eine Wiederholung ist in den nächsten Wochen vorgesehen.

CORONA HOTLINES FÜR DIE KULTUR- UND KREATIVWIRTSCHAFT

CORONA HOTLINES für die Kultur- und Kreativwirtschaft

Hier sind die ganz konkreten Ansprechpartner*innen für Selbständige und Unternehmen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft in den Bundesländern und Metropolen. Viele von ihnen haben für betroffene Unternehmen Krisenhotlines eingerichtet.

Falls es in Eurem Bundesland keine konkreten Ansprechpartner*innen gibt, könnt Ihr Euch gern an die Kolleg*innen im benachbarten Bundesland wenden

Zur Liste der Coronahotlines

Auswirkungen COVID-19 (Coronavirus) auf die Kultur- und Kreativwirtschaft

Pressemitteilung zu den Auswirkungen
COVID-19 ("Coronavirus") auf die Kultur- und Kreativwirtschaft

Kreative Deutschland hat gemeinsam mit den KollegInnen vom Netzwerk der öffentlichen Fördereinrichtungen für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland - Promoting Creative Industries (PCI) eine Pressemitteilung zu den bisherigen Ergebnissen der Umfrage erstellt. Die Umfrage zu den Auswirkungen des COVID-19-Virus ist noch bis 31.03.2020 online, da wir denken, dass viele Akteure noch die Möglichkeit nutzen wollen, ihre Erfahrungen hier einzubringen.

In der gemeinsamen Pressemitteilung von Kreative Deutschland und PCI sind auch erste empfohlene Maßnahmen benannt. Konkrete Forderungen werden auf Basis der Umfrageergebnisse zeitnah erarbeitet.

Wir bitten alle Betroffenen und relevanten Netzwerke, diese Pressemitteilung zu teilen.

Zur Pressemitteilung

Auswirkungen COVID-19 (Coronavirus) auf die Kultur- und Kreativwirtschaft

Auswirkungen COVID-19 ("Coronavirus") auf die Kultur- und Kreativwirtschaft

Bundesweite Kurzumfrage zur Erfassung von Rückmeldungen von Selbständigen und Unternehmen zu den wirtschaftlichen Auswirkungen

Abgesagte Messen, Festivals und Konzerte: Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist schon jetzt wirtschaftlich von der Ausbreitung des Coronavirus betroffen.

Ausfallversicherungen greifen entweder nicht bei höherer Gewalt oder nehmen schlichtweg aktuell keine Versicherungsfälle an. Nicht nur Veranstalter sind betroffen, sondern auch Agenturen und zahlreiche FreiberuflerInnen, die im weitesten Sinne im Messe- und Eventgeschäft tätig sind.

Die bisher von der Bundesregierung vorgestellten Maßnahmen greifen gerade für Freiberufler*innen jedoch nicht. Wir sammeln deshalb bundesweit Rückmeldungen von Selbständigen und Unternehmen zu den wirtschaftlichen Auswirkungen. Die Kurzumfrage dauert ca. 4 min.

Zur Kurzumfrage

peripher und ganz zentral - kreativwirtschaft im ländlichen raum! - Jahreskonferenz Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland

Jahreskonferenz Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland

„peripher und ganz zentral" - kreativwirtschaft im ländlichen raum!

Jahreskonferenz Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland // 24.–25. September 2019 // Röslau, Fichtelgebirge

Die diesjährige Jahrestagung des Bundesverbands der Kultur- und Kreativwirtschaft widmet sich unter dem Titel "peripher und ganz zentral" der besonderen Situation der Branche im ländlichen Kontext. Schon der besondere Veranstaltungsort symbolisiert die Kraft, die von Kreativität, Kunst und schöpferischem Tun ausgehen kann: In einer Industriebrache aus der Blütezeit der Porzellanherstellung im Fichtelgebirge, einst stolzer Arbeitgeber und wichtiges Identifikationsmerkmal einer ganzen Region, steht uns in der ehemaligen „Winterling Porzellan“ das historische Musterzimmer zur Verfügung. Darüber hinaus ist dort im Mai 2019 die Kreativlounge Et4ge eröffnet worden – ein Spannungsfeld zwischen Industriearchitektur, Kunst, Lebenszyklen, Transformation, Gestaltungskraft und Zukunftswille.

Im Rahmen der Tagung wollen wir auch mit der Bundespolitik in einen Austausch auf Augenhöhe gehen: Welche Chancen werden dort in einer Förderung der Kreativwirtschaft gesehen? Was wollen wir als Kreativwirtschaftler anregen, welche Bedarfe haben wir? Ein Gespräch im „Fishbowl“ soll diese Perspektivenerweiterung provozieren.

Die Veranstaltung bietet einen interessanten Mix aus Vorträgen, Diskussions- und Austauschforen wie auch interaktiven Elementen und Workshops. Eine Exkursion zu Projekten der künstlerisch-kreativ-kulturellen Landschaft im Fichtelgebirge rundet das Programm ab.
Veranstalter: Kreative Deutschland - Bundesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Deutschland e.V., KÜKO e.V. und Forum Kreativwirtschaft Fichtelgebirge

Zum Programm und zur Anmeldung

„Zahlen, bitte!“ - Rückblick auf die Fachkonferenz - Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland am 20.04.2018 in Halle (Saale)

Im Designhaus Halle (Saale) legten rund 80 kreative Netzwerker auf einer Arbeitstagung die Eckpunkte für die neue Agenda des Bundesverbands Kultur- und Kreativwirtschaft e.V. – Kreative Deutschland fest. Gastgeber der Fachkonferenz war der Verband Kreativwirtschaft Sachsen-Anhalt e.V., dessen Vorstandsvorsitzender Mirko Kisser die Gäste aus ganz Deutschland begrüßte.
Basierend auf den kürzlich veröffentlichten Ergebnissen der bundesweiten Umfrage unter 600 Unternehmen wurden in sechs Workshops die zentralen Handlungsfelder für die weitere Arbeit des Bundesverbandes ausdifferenziert. „Die Kreativbranche ist Vorreiter in den Bereichen Digitalisierung und agiles Arbeiten,“ sagte Vorstandsmitglied Corinna Hesse, die die Workshops zu den Themen „Arbeit und Soziales“ und „Ausbildung und Qualifizierung“ leitete. „Das treibt Innovationen an, führt aber auch dazu, dass für Kreativschaffende die herkömmlichen Instrumente der sozialen Absicherung nicht greifen. Die Politik muss dringend darauf reagieren, damit die Innovatoren von heute nicht die Altersarmen von morgen werden.“ [Pressemitteilung als PDF (132 KB) herunterladen]   Bilder zur Veranstaltung

EINLADUNG zur Fachkonferenz - Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland am 20.04.2018 in Halle (Saale)

Kürzlich veröffentlichte Kreative Deutschland, der Bundesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft, die Ergebnisse einer bundesweiten Befragung der BranchenakteurInnen: Rund 600 Unternehmen aus dem Bundesgebiet formulierten die aus ihrer Sicht relevanten Herausforderungen, Trends und Themenfelder für ihre künftige wirtschaftliche Entwicklung.
Die Fachkonferenz am 20. April in Halle (Saale) vertieft diese Aspekte nun in insgesamt sechs Workshops-Sessions mit Experten aus Verwaltung, Politik und Praxis und lädt dazu alle Kultur- und Kreativschaffenden sowie interessierte MultiplikatorInnen herzlich ein.
Die Workshop-Themen im Überblick (ausführliches Programm siehe Download): Arbeit und Soziales | Branchenübergreifende Kooperationen | Markterschließung und Internationalisierung | Förderung | Ausbildung und Qualifizierung | Wertschöpfung und Verwertung.

Die Teilnahme an der Fachkonferenz ist kostenfrei.
Um Anmeldung bis 18.04.2018 unter folgendem Link wird gebeten: Zur Anmeldung
Veranstalter der Fachkonferenz ist Kreative Deutschland in Kooperation mit KWSA - Kreativwirtschaft Sachsen-Anhalt e.V.

Das vollständige Programm steht hier zum Download bereit.

Gemeinsam kreativen Unternehmergeist fördern

München, 5. März 2018
Heute verpflichteten sich vier starke Partner dazu, AkteurInnen der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland und international zu fördern und miteinander zu vernetzen.
Gemeinsam mit dem Goethe-Institut, dem Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) und PCI, dem Netzwerk der öffentlichen Fördereinrichtungen für die Kultur -und Kreativwirtschaft in Deutschland, werden wir fortan gemeinsam Projekte entwickeln und umsetzen um tragfähige Strukturen aufzubauen und Wissens- und Ideentransfer zu befeuern. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit. Hier geht´s zur [Pressemitteilung (PDF 129 KB)].

Neuveröffentlichung: „Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland. Bestandsaufnahme und Perspektiven“

Die Kultur- und Kreativwirtschaft gilt als Vorreiter und Trendsetter im wirtschaftlichen Wandel und ist auch in Deutschland eine der wichtigsten Zukunftsbranchen. Eine aktuelle Standortbestimmung der Branche bietet die von uns herausgegebene neue Publikation „Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland – Bestandsaufnahme und Perspektiven“.

Die im Auftrag des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes entstandene Publikation entstand in Zusammenarbeit mit 24 Initiativen aus ganz Deutschland und umfasst eine Bestandsaufnahme der beteiligten Branchennetzwerke. Die 60-seitige Broschüre steht ab sofort zum kostenfreien Download bereit.

Durch Interviews mit ausgewählten Branchenexperten und eine bundesweite Online-Umfrage unter 600 AkteurInnen aller kreativen Teilbranchen entsteht ein aktuelles Trendbarometer der zentralen Zukunftsthemen. Die Ergebnisse zeigen die Chancen für eine erfolgreiche Transformation des Wirtschaftsstandortes Deutschland hin zu einer wissensbasierten, zukunftsorientierten Ökonomie auf.

Die Themen werden auf der Fachkonferenz „Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland“ in Halle (Saale) am 19. und 20. April 2018 vorgestellt und strategisch weiterentwickelt. Im Rahmen der Konferenz werden Handlungsfelder erarbeitet, welche die Themenvielfalt abbilden und Ausgangspunkt für weitere gemeinsame Schritte von Akteuren und Fördereinrichtungen einleiten. „Die Ergebnisse werden an Politik und Verwaltung auf kommunaler, Landes- und Bundesebene adressiert“, kündigt Vorstandsmitglied Mirko Kisser vom gastgebenden KWSA – Kreativwirtschaft Sachsen-Anhalt e.V. – an: „Unser Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für die Kultur- und Kreativschaffenden bundesweit nachhaltig zu verbessern.“

„Viele Kreative verstehen sich als Vordenker und Innovatoren, die gesamtgesellschaftlich wirken“, erläutert Lars Fassmann, Sprecher von Kreative Deutschland. „Sie sind Ideengeber zur Lösung komplexer Probleme aus den Bereichen Technik, Gesellschaft und Politik. Das Innovationspotenzial der Branche sollte durch gezielte Förderprogramme noch besser erschlossen werden, nicht nur im technologischen Bereich und bei der Digitalisierung, sondern auch bei den sozialen Innovationen.“

Gleichzeitig sollten zukünftige Infrastruktur- und Ansiedlungsprogramme an den Bedarfen einer mehr und mehr kleinteiligen Wirtschaftsstruktur ausgerichtet werden, wie sie heute schon in der Kultur- und Kreativwirtschaft zu Tage tritt. „Wir sind mit einer sich massiv verändernden Arbeitswelt konfrontiert, die auch unsere Sozialsysteme vor große Herausforderungen stellt“, erklärt André Batz, der im Vorstand die Verbandsmitglieder betreut. „Die soziale Absicherung von Selbständigen muss dringend angepasst werden, da die Künstlersozialkasse nur einen Teilbereich der Kreativen erfasst.“

Büroeröffnung in Berlin - Kreative Deutschland mit Repräsentanz in der Bundeshauptstadt

Am 15. September 2017 fand die offizielle Büroeröffnung des Bundesverbandes "Kreative Deutschland" in den neuen Räumen unserer Berliner Anlaufstelle Mehringdamm 61 statt, zu der wir alle Kreativen und Interessierten eingeladen hatten. Am Folgetag fand die erste Berliner Netzwerke-Tagung des Bundesverbandes statt, auf der die Arbeitsschwerpunkte der nächsten Jahre festgelegt wurden.
„Unsere Mitgliedsverbände und Netzwerke repräsentieren 1.500 Firmen und Freiberufler der Kreativbranche“, erläutert Vorstandsmitglied Christian Rost vom Netzwerk Kreatives Leipzig. „Durch unsere langjährige Arbeit in den Bundesländern haben wir den direkten Draht zu allen Teilbranchen der Kultur- und Kreativwirtschaft. Wer sich über internationale Trends und Innovationen informieren möchte, ist bei uns an der richtigen Stelle.“
Im Frühjahr lädt der Bundesverband zu seiner nächsten Fachtagung ein, Gastgeber wird der Verein Kreativwirtschaft Sachsen-Anhalt (KWSA) sein. „Wir möchten mit den Akteuren zusammen Positionen zu zentralen Themen wie Urheberrecht und soziale Absicherung erarbeiten“, stellt Vorstandsmitglied Mirko Kisser vom KWSA die Agenda vor. „Als branchenübergreifender Dachverband können wir die Interessen der unterschiedlichen Branchen bündeln und vor allem auch Klein- und Einzelunternehmern eine Stimme geben.“ [Pressemitteilung als PDF (278 KB) herunterladen]

Wahlprüfsteine: Was tun die Parteien für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland in der kommenden Legislaturperiode?

Bundestagswahl am 24. September 2017

Die Kultur- und Kreativwirtschaft erwirtschaftet in Deutschland 64 Milliarden Euro im Jahr – mehr als die Energieversorger und die chemische Industrie. Dennoch ist die kleinteilige und vielfältige Branche ist für die Wirtschaftspolitik nach wie vor schwer zu „fassen“. Welche Bedeutung hat die Zukunftsbranche der Kultur- und Kreativwirtschaft in den Programmen der Parteien? Die Kreative Deutschland hat nachgefragt:

  1. In den vergangenen Jahren wuchs insbesondere durch die Arbeit der Kultur- und Kreativwirtschaftsverbände in den Städten, Regionen und Ländern Deutschlands sowie durch die Mitglieder des Netzwerks öffentlicher Fördereinrichtungen für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland die volkswirtschaftliche und wirtschaftspolitische Anerkennung der aus vielen Kleinst- und Einzelunternehmen bestehenden Kreativökonomie. Welchen Stellenwert nimmt die Branche im Programm Ihrer Partei ein?

  2. Die Initiative Kultur¬ und Kreativwirtschaft der Bundesregierung hat zum Ziel, „die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu stärken und die Erwerbschancen innovativer kleiner Kulturbetriebe sowie freischaffender Künstlerinnen und Künstler zu verbessern“ (www.kultur¬kreativ¬wirtschaft.de). Seit Abschluss der Regionalberatungen 2014 findet jedoch keine direkte Förderung der Akteure im Rahmen des Programms mehr statt. Wie beabsichtigt Ihre Partei die vorhandenen Bundesmittel zukünftig einzusetzen, um insbesondere die Akteure vor Ort zu unterstützen?

  3. Zahlreiche Studien zur Branche kommen zu dem Ergebnis, dass die Zusammenarbeit in Netzwerken für die kleinteilige Branche der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg der Akteure ist. Dennoch erhalten die meisten Netzwerke keine institutionelle Förderung. Welche Position vertritt Ihre Partei beim Thema Netzwerkförderung?

  4. Innovationsförderung bezog sich in Deutschland bislang bislang vor allem auf Investitionsförderung bei technischen Innovationen. In der aktuellen Studie über „Ökonomische und verwaltungs-technische Grundlagen einer möglichen öffentlichen Förderung von nichttechnischen Innovationen“ im Auftrag des BMWi liegen „Schwerpunkte der Untersuchung auf der Kreativwirtschaft (z.B. Gamesbranche), der Energiewirtschaft, der digitalen Gesundheitswirtschaft sowie auf weiteren digital industries“ (S.4). Damit werden breiten nichttechnischen und sozialen Innovationen der Kultur- und Kreativwirtschaft eine geringere Priorität eingeräumt. Welchen Fokus legt Ihre Partei bei der zukünftigen Förderung von nichttechnischen Innovationen?

  5. In den vergangenen Jahren fand in Deutschland und Europa eine intensive Auseinandersetzung über den Schutz von Urheberrechten im digitalen Zeitalter statt. Diese Diskussion ist für die Kreativökonomie, zu der sowohl Urhebende (bspw. JournalistInnen, KomponistInnen, TexterInnen) als auch Verwertende (bspw. Blogger, DJs) gehören, von hoher Bedeutung. Welche Standpunkte vertritt Ihre Partei in Bezug auf den Urheber¬ und Leistungsschutz?

  6. Anders als für abhängig Beschäftigte gibt es für junge Selbständige und UnternehmerInnen keine attraktive Angebote zum Aufbau einer Altersvorsorge (die so genannte „Rürup-Rente“ ist gerade für junge Menschen im Gegensatz zur „Riester-Rente“ finanziell unattraktiv). Wie möchte Ihre Partei diese Situation ändern?

  7. Viele schöpferisch tätige KreativunternehmerInnen sind in der Künstlersozialkasse (KSK) abgesichert. Wie möchte Ihre Partei das System der Sozialversicherung für diesen Personenkreis künftig gestalten?

Diese Parteien haben uns geantwortet:

Hier findet ihr die Antworten der CDU
Hier findet ihr die Antworten der SPD
Hier findet ihr die Antworten der LINKEN
Hier findet ihr die Antworten der GRÜNEN
Hier findet ihr die Antworten der FDP

Dies ist keine Wahlempfehlung. Die dargestellten Parteien sind lediglich diejenigen, die unsere Wahlprüfsteine ausgefüllt haben. Die Antworten stehen hier unverändert zum Download zur Verfügung.

Kreative Deutschlands gründen Bundesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft

Dresden, 28.06.2017: Die Kreativen Deutschlands haben den Bundesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Deutschland ("Kreative Deutschland") gegründet. Beim Jahrestreffen in Dresden legten die Delegierten der bundesweiten Kreativ-Netzwerke Ziele für die nächsten Jahre fest, verabschiedeten die Satzung und wählten den 5-köpfigen Vorstand. „Wir verstehen uns als branchenübergreifendes Sprachrohr aller Akteure und bieten auch den Verbänden der Teilbranchen Kooperationen an“, sagte Christian Rost vom Verein Kreatives Leipzig: „Nur wenn wir umfassend zusammenarbeiten, können wir ein starker Partner für Politik und andere Wirtschaftsbranchen sein und klare Akzente für die Förderung der Branche setzen.“

Sitz des neuen Bundesverbandes ist Berlin, im September wird die neue Anlaufstelle in der Hauptstadt bezogen. André Batz vom Kreativnetz Berlin-Neukölln ist im Vorstand für die Mitgliederbetreuung zuständig: „Unser Ziel ist, die Netzwerke vor Ort zu stärken und ihre Bedarfe an die Politik zu kommunizieren. Die Zusammenarbeit in Netzwerken ist ein Schlüssel für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg.“ [Pressemitteilung als PDF herunterladen]

Gründung Bundesverband Kreative Deutschland

Tagung des Bundesnetzwerks 2016

Rostock, 16. und 17.9.2016: Branchenübergreifende Innovationspartnerschaften zwischen Unternehmen lotete die Tagung des Bundesnetzwerkes der Kreative Deutschland aus. Unter dem Motto „kreativprozesse. unternehmen. zukunft.“ trafen sich Vertreter*innen von Netzwerken aus der Kultur- und Kreativwirtschaft mit regionalen Unternehmerverbänden aus Mecklenburg-Vorpommern in der IHK zu Rostock und im Kreativquartier Warnow Valley. [Dokumentation als PDF herunterladen]

Bundeskonferenz Hannover 2015

Bayern

Künstlerkolonie Fichtelgebirge e.V.

Künstlerkolonie Fichtelgebirge e.V.

Bad Berneck, BY

Im November 2011 als facebook-Gruppe gegründet, hat sich die Künstlerkolonie Fichtelgebirge schnell als Netzwerk für Kreativschaffende im ... (zum Profil)

Zentrifuge

Zentrifuge

Nürnberg, BY

Die Zentrifuge (Halle 14) ist ein Experimentier- und Ausstellungsraum Auf AEG im Nürnberger Westen. Sie vernetzt mehrere hundert Kulturschaffende ... (zum Profil)

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Berlin

Kreativnetz Neukölln e.V.

Kreativnetz Neukölln e.V.

Berlin (Neukölln), BE

Neukölln ist das Zuhause unzähliger Kreativunternehmer. Wir, rund 50 von ihnen, haben uns zum Kreativnetz Neukölln e.V. zusammengeschlossen, ... (zum Profil)

Kreativnetz Spandau

Kreativnetz Spandau

Berlin (Spandau), BE

Wir sind das Netzwerk der Spandauer Kreativwirtschaft. Mit unterschiedlichen Veranstaltungen und Workshops bieten wir eine Vernetzungsplattform ... (zum Profil)

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Bremen

KLUB DIALOG e.V.

KLUB DIALOG e.V.

Bremen, HB

Der KLUB DIALOG e. V. ist ein Verein von Kreativen für Kreative in Bremen. Wir sind eine Plattform für alle Kultur- und Kreativschaffenden, die gemeinsam ... (zum Profil)

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Hessen

KREATIVE DARMSTADT

KREATIVE DARMSTADT e.V.

Darmstadt, HE

Wir haben die Intention, Menschen und ihre Ideen, ihre Geschichten und ihr Potenzial zu präsentieren und anderen zugänglich zu machen. Dafür bieten ... (zum Profil)

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Mecklenburg-Vorpommern

Kreativsaison e.V.

Kreativsaison e.V.

MV

Aus unserer Liebe zu Mecklenburg-Vorpommern entstand der Wunsch, zu der Zukunftsfähigkeit dieses Landes beizutragen. Mit unserer Arbeit stellen wir den Menschen ... (zum Profil)

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Niedersachsen

[kre|H|tiv]

[kre|H|tiv]

Hannover, NI

Im [kre|H|tiv] Netzwerk Hannover haben Selbstständige und Unternehmen der Kreativwirtschaft die Chance, den Standort und seine Rahmenbedingungen ... (zum Profil)

k-quadrat e.V.

k-quadrat e.V.

Osnabrück, NI

k-quadrat ist der Branchenverband für die Kultur‐ und Kreativwirtschaft der Region Osnabrück. Der Verein dient als Sprachrohr seiner Mitglieder, ... (zum Profil)

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Rheinland-Pfalz

Kreativer Raum Koblenz

Kreativer Raum Koblenz

Koblenz, RLP

Wir haben die Intention, Menschen und ihre Ideen, ihre Geschichten und ihr Potenzial zu präsentieren und anderen zugänglich zu machen. Dafür bieten ... (zum Profil)

Die Kreativen Trier

Die Kreativen Trier

Trier, RLP

Anfang 2011 trommelte Norman Schulz die ersten Kreativschaffenden zu einem Trierer Treffen zusammen und rasch nahm das Netzwerk an Fahrt auf. Alle ... (zum Profil)

Kreative Pfalz

KREATIVE PFALZ E.V.

Ludwigshafen, RLP

Die Kreative Pfalz ist ein Zusammenschluss kreativer Dienstleister in der Pfalz. Das Netzwerk bündelt das kreative Potential zwischen Rhein, Haardt und dem Pfälzer Wald, um die ansässige, regionale und lokale Wirtschaft... (zum Profil)

Saarland

kreativzentrum.saar

kreativzentrum.saar

Saarbrücken, SL

Neben kostenlosen Beratungen konzentriert sich das kreativzentrum.saar in erster Linie auf die Vernetzung von Kreativen im Saarland. Kräfte werden ... (zum Profil)

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Sachsen

Kreatives Chemnitz

Kreatives Chemnitz

Chemnitz, SN

Kreatives Chemnitz – Branchenverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Chemnitz und Umgebung e. V. ist ein Zusammenschluss aus Akteuren der Kultur- und ... (zum Profil)

Kreatives Leipzig

Kreatives Leipzig

Leipzig, SN

Der Verein Kreatives Leipzig e. V. wurde im Sommer 2010 von Selbständigen und Kleinunternehmen der Leipziger Kreativwirtschaft gegründet, um die Vielzahl ... (zum Profil)

Wir gestalten Dresden

Wir gestalten Dresden

Dresden, SN

Wir gestalten Dresden wurde im Februar 2012 als lokal wirkender Branchenverband gegründet. Wir möchten Kreative und kommerzielle Anbieter ... (zum Profil)

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Sachsen-Anhalt

Kreativwirtschaft Sachsen-Anhalt e.V.

Kreativwirtschaft Sachsen-Anhalt e.V.

ST

Wir sind die Plattform für Kreative im Land Sachsen-Anhalt. Wir haben uns 2010 gegründet, um die kreative Kraft im Bundesland zu vereinen und als ... (zum Profil)

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Schleswig-Holstein

Kieler Kreativstammtisch

Kieler Kreativstammtisch

Kiel, SH

Seit November 2009 findet monatlich unser Kreativ-Stammtisch statt. Hier treffen sich Designer aller Disziplinen, Illustratoren, Fotografen, Künstler und ... (zum Profil)

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Bundesebene